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Konstruktion und Theorie

Erreicht der Aktuator das Ende des Hubwegs (die „Endlage“), muss er anhalten, da er sonst überlastet und beschädigt werden könnte. Um den Aktuator vor einer Überlastung am Ende des Hubwegs zu schützen, gibt es mehrere Möglichkeiten:
  • Kupplung
  • Elektronische Lastüberwachung
  • Endlagenschalter

Kupplung

Eine weitere Schutzmöglichkeit ist der Einbau einer Kupplung, die durchrutscht, sobald der Aktuator die Endlage erreicht. Einfach und wirkungsvoll. Das System muss jedoch so konfiguriert sein, dass die Stromversorgung nach Erreichen der Endlage abgeschaltet wird, da andernfalls die Kupplung schnell verschleißt.

Kupplung

Elektronische Lastüberwachung

Ein eingebauter Mikroprozessor überwacht die Leistung des Aktuators und stoppt die Bewegung am Ende des Hubs.

Schaltkreis zur elektronischen Lastüberwachung

Endlagenschalter

Endlagenschalter verhindern Schäden, indem sie den Motor anhalten, sobald der Aktuator einem bestimmten Punkt (Endlage) erreicht. Endlagenschalter unterteilen sich in drei Grundkategorien: Hubende, einstellbar oder programmierbar.

  • Hub-Endlagenschalter: Verhindern eine Beschädigung des Aktuators, indem sie die Stromzufuhr zum Motor unterbrechen, sodass sich der Aktuator nicht über die Maximal- und Minimalpositionen hinaus bewegen kann.
  • Einstellbare Endlagenschalter: Endlagenschalter, die innerhalb des maximalen Aktuator-Hubs an verschiedene Stellen verschoben werden können, um den Verfahrbereich festzulegen.
  • Programmierbare Endlagenschalter: Die Hubbegrenzung kann auf eine Strecke innerhalb des vollen Aktuator-Hubs eingestellt werden. Die Programmierung erfolgt im Steuerungssystem des Aktuators.

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