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Im folgenden einige Definitionen gebräuchlicher Begriffe im Zusammenhang mit Kugelgewindetrieben.
Statische Nenntragzahl
Die statische Nenntragzahl ist die maximale Belastbarkeit des Kugelgewindetriebs, während er sich NICHT dreht. Eine Belastung über der statischen Nenntragzahl kann zu Stillstandsmarkierungen (Brinellierungen) der Kugellaufbahn oder zum Brechen der Lagerkugeln führen.
Die dynamische Nenntragzahl bezeichnet die maximale Last, die eine Baugruppe aufnehmen kann:
1 Million Zoll Laufleistung – Zollmaß
1 Million Umdrehungen – metrisch
Die Ausfallart bei Überschreiten der dynamischen Nenntragzahl bzw. Laufleistung bei dieser Last sind Abplatzungen der Kugellaufbahn. Ein Überschreiten der dynamischen Nenntragzahl ist zu vermeiden.
Der Kugelkreisdurchmesser (BCD) bezeichnet den Abstand zwischen den Mittellinien von zwei auf der Spindel gegenüberliegenden Kugeln. Die nachfolgende Abbildung illustriert dieses Maß.
Die Gewinderichtung bezieht sich auf die Richtung der Gewindewendel um die Welle. Wie bei normalen Schrauben und Muttern ist das Rechtsgewinde der Standard, während das linksgängige Gewinde nur für besondere Anforderungen genutzt wird. Bei Kugelgewindetrieben wird ein Linksgewinde sehr selten benötigt. Häufig werden Linksgewinde nur in wenigen Größen angeboten.
Wird eine Baugruppe benötigt, bei der sich zwei Kugelgewindemuttern beim Drehen der Spindel in eine Richtung aufeinander zu oder voneinander weg bewegen, kann eine kombinierte rechts- und linkslaufende Spindel genutzt werden. Eine rechts- linkslaufende Spindel kann entweder durch direktes Formen der Rechts- und Linksgewinde in die Spindel hergestellt werden oder das Verbinden von zwei Spindeln. Bei beiden Methoden entsteht möglicherweise ein Mittelbereich ohne oder mit nicht-nutzbarem Gewinde.